Zweites Konzert des Orgeltiduums 2017 mit Dekanatskirchenmusiker Johannes Krutmann, Hamm
Unter dem Motto "Singet, springet, jubilieret" erklingt am Sonntag, 16.07.2017, 17.00 Uhr, die Gollorgel in der Liebfrauenkirche

Dekanatskirchenmusiker Johannes Krutmann an "seiner" Orgel
Im zweiten Konzert des Orgeltriduums am Sonntag, den 16. Juli 2017 um 17 Uhr in der Liebfrauenkirche in Hamm steht unter der Überschrift „Singet, springet, jubilieret“ vielfältigste Orgelmusik auf dem Programm, die dem Titel gemäß durch gesangliche Linien, rhythmische Tanzelemente und besondere Jubiläen geprägt ist. Diese besonderen Voraussetzungen zu verbinden sind Dekanatskirchenmusiker Johannes Krutmann als Interpret dieses Konzertes ein besonderes Anliegen, um so die facettenreiche Vielfalt von Orgelmusik lebendig und abwechslungsreich darstellen zu können.

So markieren zwei Kompositionen den Beginn des Programms, die - anlässlich des Reformationsjubiläums - auf Liedmelodien basieren, die aus der Feder Martin Luthers stammen: Zum einen ist dies die große Heilig-Geist-Fantasie von Johann Sebastian Bach über den Choral „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“, zum anderen tritt in der sechsten Orgelsonate d-Moll op.65 von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Choral „Vater unser im Himmelreich“ eine wesentliche Melodie des Reformators in den Vordergrund.

Johann Jakob Froberger gehört zu den weniger bekannten Komponisten vor Bach, sein Werk ist durch die unterschiedlichsten Stilelemente seiner Zeit geprägt, die er im Laufe seines Lebens an Stationen und Tätigkeiten u. a. in Rom, Paris, London und Wien aufgenommen hatte - der Kosmopolit starb vor 350 Jahren und beeinflusste die Entwicklung der Suite in der Klaviermusik maßgeblich.

Tanzformen kommen nicht nur in der Suite vor, sondern sind seit jeher ein integraler Bestandteil musikalischer Kompositionen. Als Besonderheit in der Orgelliteratur begegnet en Zuhörenden im Programm des Konzertes ein Bolero des vor 200 Jahren in Paris geborenen mondänen Orgelkomponisten Louis-James-Alfred Léfebure-Wely vor sowie eine unkonventionelle und humorige Variationsreihe über ein spanisches Volkslied (zum 75. Geburtstag des schweizerischen Organisten Guy Bovet) - und sogar eine schwungvolle Rumba seines Landmanns Theo Wegmann über ein bekanntes Osterlied ist zu hören. Mögen derartige Tanzrhythmen auf einer Kirchenorgel auch ungewohnt erscheinen, so zeugen diese Werke doch davon, dass auch die Orgel als zeitgemäßes Instrument mit fast allen Stilen und Formen angemessen genutzt werden kann und dass es eine jahrhundertelange Tradition gibt, die rhythmischen Elemente von Tänzen in Kompositionen und Liedern zu integrieren, ohne in epigonenhafte Effekte zu verfallen.

Den Abschluss bilden zwei nordische Werke, die es sowohl für Hörer als auch Spieler zu entdecken lohnt. Mit der Orgelsonate in g-Moll des schwedischen Komponisten zeigt sich ein hochromantisches Werk, in dem es gelingt, größte harmonische Expressivität mit melodiösem Ausdruck zu verbinden, bevor in einer rauschenden und furiosen Toccata über das Kirchenlied „Nun danket alle Gott“ des norwegischen Zeitgenossen Egil Hovland das Konzert seinen Schlusspunkt findet.

Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende zur Durchführung der Konzertreihe wird am Ausgang gebeten.


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